Haus Berlin

Interview mit Karin Mieske

Ich lebe seit dem 1. Juli 2010 im Haus Berlin. Bis vor zwei Jahren habe ich mit meinem Mann in einer Eigentumswohnung in der Rendsburger Straße in Neumünster gelebt, die wir vor 25 Jahren gekauft hatten.

Wir sind gern und viel gereist, von vielen verschiedenen Zielen in Deutschland bis Spanien. Wir haben alles zusammen gemacht.

Zuhause in Neumünster war die Wohnung meiner Mutter immer Treffpunkt für die ganze Familie. Bis heute habe ich einen sehr schönen und engen Kontakt zu meiner Nichte, die sich rührend um mich kümmert.

Besonders gern erinnere ich mich an meine Schulzeit in der Dorfschule in Husberg. Natürlich wurde in der Schule nicht nur gelernt, sondern in den Pausen auch gespielt, zum Beispiel "Hinke puttinka". Dabei musste man einen Stein in ein vorgezeichnetes Viereck werfen und geschickt diese Feld überhüpfen. Neben Gummitwist war das ein beliebtes Spiel für draußen. In Husberg habe ich auch das Reiten und Melken erlernt und den Umgang mit vielen Tieren aus der Viehwirtschaft.

Als ich nach einem Zimmer in einer Senioreneinrichtung gesucht habe, habe ich mir einige Häuser angesehen. Am Schluss kam ich ins Haus Berlin, wo mich vor allem der Hotelcharakter sofort beeindruckt hat. Da ist dann die Entscheidung für mich sehr leicht gewesen, denn dieser Hotelcharakter wird auch gelebt.

Heute bin ich jeden Tag beschäftigt und habe eigentlich nie Langeweile. Die echt gelebte Gemeinschaft hier im Haus tut mir sehr gut. Ich bin gern im Kontakt und kümmere mich auch gern um andere Menschen.

Begeistert bin ich auch vom guten Essen hier im Haus. Was mir nicht so gefällt ist, dass die Balkone mal wieder gereinigt werden müssen. Aber das wird ja demnächst erledigt!

Für meine Zukunft wünsche ich mir einfach nur Gesundheit.

(Aufgezeichnet von Norbert Borchert, Pflegedienstleiter)