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Wegweisendes Bauvorhaben: das Graf Recke Quartier Neumünster

Auf knapp 9.000 Quadratmetern entsteht in Neumünster an der Hansenstraße, Ecke Plöner Straße, im Stadtteil Brachenfeld / Ruthenberg bis 2021 ein zukunftsweisendes Wohnquartier, in dem auf stationäre oder ambulante Versorgung angewiesene Senioren, demenziell erkrankte Menschen und junge Menschen mit Handicaps ein neues Zuhause finden.

Für rund 16 Millionen Euro wird in drei Bauabschnitten neben 86 Wohnungen mit Service und Pflege auch eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für zwölf Demenzkranke entstehen, dazu eine Tagespflege für Senioren, drei ambulant betreute Wohngemeinschaften für jeweils vier junge Menschen mit Behinderung, eine Tagespflege für Kinder sowie eine Kita mit zwei Elementar- und zwei Krippengruppen. Ein ambulanter Pflegedienst für das Quartier und die Begegnungsstätte, die aus dem Quartier heraus mit Begegnungen und Angeboten in den Stadtteil und die Gemeinde wirkt, vervollständigen das Angebot. Denn neben einer optimalen Grundversorgung liegt den Verantwortlichen der Graf Recke Stiftung dabei das Miteinander der Menschen am Herzen.

 

„Das Graf Recke Quartier zielt nicht darauf ab, eine weitere stationäre Pflegeeinrichtung in Neumünster zu etablieren“, betont Jürgen Büstrin. Er ist der Geschäftsführer des stationären Seniorenheims Haus Berlin und der Graf Recke Quartier Neumünster gGmbH, dessen Teil das Haus Berlin sein wird. Vielmehr verstehe sich das neue Quartier, das direkt neben dem Seniorenheim entsteht, „als offener Ort, an dem ein aktiver Generationsaustausch und die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben im Stadtteil und in der Stadt gefördert werden“. Die enge Verzahnung und Zusammenarbeit zwischen ambulanter Versorgung und stationärer Pflege soll die optimale Versorgung jedes Einzelnen sicherstellen. Das Haus Berlin biete die Grundversorgungsstrukturen für das Graf Recke Quartier, unterstreicht der Geschäftsführer.

„Wir stehen als Graf Recke Stiftung in einer fast 200-jährigen Tradition, Erfahrung und Zuverlässigkeit. Gleichzeitig schreiten wir als modernes soziales Unter¬nehmen mit Innovationen mutig voran, um gesellschaftliche Herausforderungen zukunftsweisend zu lösen“, betont Petra Skodzig, Geschäftsführung des Graf Recke Quartiers Neumünster und Finanzvorstand der Graf Recke Stiftung.

Das Graf Recke Quartier werde „ein Abbild unserer Gesellschaft sein, zu der Demenzkranke ebenso gehören wie Kinder, junge Menschen mit Behinderungen und Senioren“, ergänzt Jürgen Büstrin.